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Die Wirbelsäule und ihre Veränderungen
Beckenschiefstand und Gelenkblockade
Ist die Wring-Bewegung (das natürliche Zusammenspiel aller Gelenke von den großen Zehen bis zu den
Hüftgelenken) gestört, so erscheinen die unmittelbaren Folgen zunächst widersprüchlich. Denn selbst
wenn der Betroffene von Natur aus zwei absolut
gleich lange Beine hat, erscheint ein Bein bei der Untersuchung bis zu 2,5 Zentimeter kürzer als das andere. Ursache dieser Beinlängendifferenz ist ein unbewegliches Gelenk im Beckenbereich
(Kreuzdarrnbein-Gelenk). Das Gelenkspiel funktioniert nicht
mehr so, wie es sollte. Ungezählte Menschen, die
über ständig verschiedene Schmerzen klagen und
diese durch alle möglichen Behandlungen nicht loswerden, leiden oft an nichts anderem als an dieser
Gelenkfunktionsstörung.
Bei Wirbelsäulen-Untersuchungen wird meist viel zuwenig auf diese Kreuz-Darmbein-Gelenke (KDG)
geachtet, da man der Meinung ist, daß eine Beinlängendifferenz von zweieinhalb Zentimetern die Wirbelsäule ohne Schaden ausgleicht. Daß dem nicht so
ist, zeigen die vielen Bandscheibenoperationen, die
auf eine langjährige Fehlstellung der Wirbelsäule hinweisen und vielen Menschen erspart werden könnte,
wenn man schon wesentlich früher eine Beckenschiefstellung beachtet oder nicht übersehen hätte.
An welchen Zeichen kann auch der Laie eine Blockade im Kreuz-Darmbein-Gelenk erkennen?
- Einseitig auftretende Beschwerden.
- "1000 verschiedene Krankheiten".
- Die Volksseuche Rheuma.
Der Patient leidet an einem "Hexenschuß", er
glaubt, sich verdreht zu haben. Der Hexenschuß
wird behandelt, die Schmerzen klingen ab, zurück
bleibt ein ziehender Schmerz entlang des Ischias-
nerven und ein Steifheitsgefühl im Rücken. Er ist
wetterfühlig geworden und meint Rheuma zu haben. Dieser Zustand besteht, weil sich im Wurzelgebiet des Ischiasnerven ein Reizzentrum gebildet
hat, das unentwegt Störfeuer in das betroffene Bein schießt.
Die Wirbelsäule läßt sich diesen Zustand einige Zeit
gefallen, dann aber wird sie ungeduldig; sie kapselt
das Reizzentrum ein und der Patient ist scheinbar
beschwerdefrei. Die Einkapselung, die einerseits
die Ruhigstellung eines bisher überlasteten Wirbelsäulen-Segmentes bewirkt, erzeugt andererseits
eine vermehrte Beanspruchung anderer Wirbelsäulen-Abschnitte. Ein geringfügiger Anlaß genügt,
um an diesen überlasteten Stellen einen "Rheumaschub" in Gang zu setzen. Der Patient schildert diesen Vorgang auch recht zutreffend; er hat Zug abbekommen, hat sich verlegen und klagt nun über einen
steifen Hals. Der steife Nacken und der Schmerz
verschwinden meist, weil die Wirbelsäulenmuskulatur die Halswirbelsäule wiederum abstützt; das
Reizzentrum wird aber nur verlagert und der Patient fühlt eines Tages einen heftigen
Schulterschmerz, er leidet an einer Periarthritis humereo
seapularis. In der Folge sind nun die Hüftgelenke,
die Knie- und Ellenbogengelenke an der Reihe,
dann meldet sich seine Ischias wieder, der steife
Nacken macht sich bemerkbar, die Wirbelsäule läßt
den Schmerz reihum gehen, der Patient hat
Rheuma, und er ist nach westlicher Ansicht ein
hoffnungsloser Fall.
- Morgenschmerz: Sie haben das Gefühl, daß Sie
morgens eine steife Wirbelsäule haben. Die Wirbelsäule braucht Stunden, um eine neue Statik
aufzubauen und kann dann für den Rest des Tages ihre Aufgaben erfüllen.
Der Wirbelsäulenpatient hat jeden Tag eine andere
Krankheit. Genauso, wie Rheuma, der fließende,
wandernde Schmerz, dadurch entsteht, daß die
Wirbelsäule ihre Reizzentren verlagert, entwickeln
sich aus den gleichen Gründen auch die verschiedensten Organreizungen.
Unsere Organe werden durch Nerven versorgt, die
rechts und links aus der Wirbelsäule austreten. Ein
Reizzentrum irritiert auch jeweils die hier austretenden Nervenbahnen und stört somit auch die Organfunktion des hier angeschlossenen Organs.
Verlagert sich ein Reizzentrum in einen anderen
Wirbelsäulenabschnitt, so erfolgt zwangsläufig die
Störung eines anderen Organs. Und so wandert die
Funktionsstörung von Organ zu Organ.
- Untrügliche Zeichen sind auch noch unerträgliches Jucken im oberen Drittel des Oberschenkels
und am unteren Drittel des Unterschenkels; daß in
der Kniekehle die Sehnen zu kurz geworden sind,
und eine plötzlich über Nacht auftretende Coxarthose, sowie Schmerzen in der Leistenbeuge usw.
- Der unerklärliche Hautschmerz
Der Patient empfindet einen unerträglichen Hautschmerz, selbst weitgeschnittene Kleidungsstücke
belästigen ihn. Bei fester Berührung dieser Hautpartien wird der Schmerz nicht empfunden.
Die Schritte einer APM-Wirbelsäulen-Behandlung
- Beseitigung der Schmerzen durch Harmonisierung des Energiekreislaufes und der Energieversorgung.
- Beweglichkeitsprüfung der KDG
Dabei ermitteln wir, ob die bisherige energetische
Arbeit die Gelenke gelöst hat, oder ob weitere energetische Behandlungen erforderlich sind.
Durch Studium alter chinesischer Schriften haben
wir herausgefunden, daß zu jedem Wirbel ein Meridian und ganze Gruppen von Akupunkturpunkten
gehören. Dadurch ist eine manuelle Manipulation
einzelner Wirbel oder der ganzen Wirbelsäule nicht mehr nötig.
Notwendig hierfür war das Wiederfinden eines alten
Zahlencodes, nach dem jeder Wirbel zu einem Meridian gehört und sich die therapeutischen Konsequenzen daraus ergaben.
Noch eine Information für den Wirbelsäulenpatienten
Nach den von uns durchgeführten Behandlungen
ist es ratsam - soweit als möglich - etwas zu ruhen,
keine schweren Gegenstände heben, vor allem nicht
einseitig. Es dauert manchmal bis zu 4 Stunden, bis
sich die Wirbelsäule stabilisiert hat.
Schmerzfrei und funktionstüchtig heißt nicht: schon
gesund. Bis eine Wirbelsäule gesund ist, dauert es
etwa ein halbes bis ein Jahr.
Jede Gymnastik verschlechtert auf die Dauer den Zustand der Wirbelsäule, wenn nicht vorher die KDG
aus ihrer Zwangslage befreit werden. Jede gewaltsame Behandlung der Wirbelsäule ist zu vermeiden.
Es ist auch nicht immer richtig, eine Beinverkürzung
durch eine Absatzerhöhung auszugleichen, weil Beinlängendifferenzen oftmals durch
funktionsuntüchtige, festsitzende Beckengelenke verursacht werden.
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