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Die Wirbelsäule und ihre Veränderungen

Beckenschiefstand und Gelenkblockade

Ist die Wring-Bewegung (das natürliche Zusammenspiel aller Gelenke von den großen Zehen bis zu den Hüftgelenken) gestört, so erscheinen die unmittelbaren Folgen zunächst widersprüchlich. Denn selbst wenn der Betroffene von Natur aus zwei absolut gleich lange Beine hat, erscheint ein Bein bei der Untersuchung bis zu 2,5 Zentimeter kürzer als das andere. Ursache dieser Beinlängendifferenz ist ein unbewegliches Gelenk im Beckenbereich (Kreuzdarrnbein-Gelenk). Das Gelenkspiel funktioniert nicht mehr so, wie es sollte. Ungezählte Menschen, die über ständig verschiedene Schmerzen klagen und diese durch alle möglichen Behandlungen nicht loswerden, leiden oft an nichts anderem als an dieser Gelenkfunktionsstörung.

Bei Wirbelsäulen-Untersuchungen wird meist viel zuwenig auf diese Kreuz-Darmbein-Gelenke (KDG) geachtet, da man der Meinung ist, daß eine Beinlängendifferenz von zweieinhalb Zentimetern die Wirbelsäule ohne Schaden ausgleicht. Daß dem nicht so ist, zeigen die vielen Bandscheibenoperationen, die auf eine langjährige Fehlstellung der Wirbelsäule hinweisen und vielen Menschen erspart werden könnte, wenn man schon wesentlich früher eine Beckenschiefstellung beachtet oder nicht übersehen hätte.

An welchen Zeichen kann auch der Laie eine Blockade im Kreuz-Darmbein-Gelenk erkennen?

  1. Einseitig auftretende Beschwerden.
  2. "1000 verschiedene Krankheiten".
  3. Die Volksseuche Rheuma.
    Der Patient leidet an einem "Hexenschuß", er glaubt, sich verdreht zu haben. Der Hexenschuß wird behandelt, die Schmerzen klingen ab, zurück bleibt ein ziehender Schmerz entlang des Ischias- nerven und ein Steifheitsgefühl im Rücken. Er ist wetterfühlig geworden und meint Rheuma zu haben. Dieser Zustand besteht, weil sich im Wurzelgebiet des Ischiasnerven ein Reizzentrum gebildet hat, das unentwegt Störfeuer in das betroffene Bein schießt.

    Die Wirbelsäule läßt sich diesen Zustand einige Zeit gefallen, dann aber wird sie ungeduldig; sie kapselt das Reizzentrum ein und der Patient ist scheinbar beschwerdefrei. Die Einkapselung, die einerseits die Ruhigstellung eines bisher überlasteten Wirbelsäulen-Segmentes bewirkt, erzeugt andererseits eine vermehrte Beanspruchung anderer Wirbelsäulen-Abschnitte. Ein geringfügiger Anlaß genügt, um an diesen überlasteten Stellen einen "Rheumaschub" in Gang zu setzen. Der Patient schildert diesen Vorgang auch recht zutreffend; er hat Zug abbekommen, hat sich verlegen und klagt nun über einen steifen Hals. Der steife Nacken und der Schmerz verschwinden meist, weil die Wirbelsäulenmuskulatur die Halswirbelsäule wiederum abstützt; das Reizzentrum wird aber nur verlagert und der Patient fühlt eines Tages einen heftigen Schulterschmerz, er leidet an einer Periarthritis humereo seapularis. In der Folge sind nun die Hüftgelenke, die Knie- und Ellenbogengelenke an der Reihe, dann meldet sich seine Ischias wieder, der steife Nacken macht sich bemerkbar, die Wirbelsäule läßt den Schmerz reihum gehen, der Patient hat Rheuma, und er ist nach westlicher Ansicht ein hoffnungsloser Fall.

  4. Morgenschmerz: Sie haben das Gefühl, daß Sie morgens eine steife Wirbelsäule haben. Die Wirbelsäule braucht Stunden, um eine neue Statik aufzubauen und kann dann für den Rest des Tages ihre Aufgaben erfüllen.

    Der Wirbelsäulenpatient hat jeden Tag eine andere Krankheit. Genauso, wie Rheuma, der fließende, wandernde Schmerz, dadurch entsteht, daß die Wirbelsäule ihre Reizzentren verlagert, entwickeln sich aus den gleichen Gründen auch die verschiedensten Organreizungen.

    Unsere Organe werden durch Nerven versorgt, die rechts und links aus der Wirbelsäule austreten. Ein Reizzentrum irritiert auch jeweils die hier austretenden Nervenbahnen und stört somit auch die Organfunktion des hier angeschlossenen Organs.

    Verlagert sich ein Reizzentrum in einen anderen Wirbelsäulenabschnitt, so erfolgt zwangsläufig die Störung eines anderen Organs. Und so wandert die Funktionsstörung von Organ zu Organ.

  5. Untrügliche Zeichen sind auch noch unerträgliches Jucken im oberen Drittel des Oberschenkels und am unteren Drittel des Unterschenkels; daß in der Kniekehle die Sehnen zu kurz geworden sind, und eine plötzlich über Nacht auftretende Coxarthose, sowie Schmerzen in der Leistenbeuge usw.

  6. Der unerklärliche Hautschmerz Der Patient empfindet einen unerträglichen Hautschmerz, selbst weitgeschnittene Kleidungsstücke belästigen ihn. Bei fester Berührung dieser Hautpartien wird der Schmerz nicht empfunden.

Die Schritte einer APM-Wirbelsäulen-Behandlung

  1. Beseitigung der Schmerzen durch Harmonisierung des Energiekreislaufes und der Energieversorgung.
  2. Beweglichkeitsprüfung der KDG

Dabei ermitteln wir, ob die bisherige energetische Arbeit die Gelenke gelöst hat, oder ob weitere energetische Behandlungen erforderlich sind.

Durch Studium alter chinesischer Schriften haben wir herausgefunden, daß zu jedem Wirbel ein Meridian und ganze Gruppen von Akupunkturpunkten gehören. Dadurch ist eine manuelle Manipulation einzelner Wirbel oder der ganzen Wirbelsäule nicht mehr nötig. Notwendig hierfür war das Wiederfinden eines alten Zahlencodes, nach dem jeder Wirbel zu einem Meridian gehört und sich die therapeutischen Konsequenzen daraus ergaben.

Noch eine Information für den Wirbelsäulenpatienten

Nach den von uns durchgeführten Behandlungen ist es ratsam - soweit als möglich - etwas zu ruhen, keine schweren Gegenstände heben, vor allem nicht einseitig. Es dauert manchmal bis zu 4 Stunden, bis sich die Wirbelsäule stabilisiert hat.

Schmerzfrei und funktionstüchtig heißt nicht: schon gesund. Bis eine Wirbelsäule gesund ist, dauert es etwa ein halbes bis ein Jahr.

Jede Gymnastik verschlechtert auf die Dauer den Zustand der Wirbelsäule, wenn nicht vorher die KDG aus ihrer Zwangslage befreit werden. Jede gewaltsame Behandlung der Wirbelsäule ist zu vermeiden.

Es ist auch nicht immer richtig, eine Beinverkürzung durch eine Absatzerhöhung auszugleichen, weil Beinlängendifferenzen oftmals durch funktionsuntüchtige, festsitzende Beckengelenke verursacht werden.

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